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Samstag, April 29, 2006

Dann halt anders!

Dann halt anders!

Nachdem mir zugetragen wurde, daß kein Gremiant mich anklagen würde, obwohl ich mehr als ausreichend Grund geliefert habe, muß ich mich nun, wies scheint, doch selbst löschen.

Zuvor aber muß ich noch mit einem Mißverständnis aufräumen. Viele DOLer scheinen ja des Lesens immer noch nicht mächtig, daher ist das nötig.

Ich gehe nicht ausschließlich wegen Atlanter. Ich gehe, weil mich dol2day ankotzt, weil dol2day sich überlebt hat und die Redaktion vor lauter Desinteresse schon Däumchen dreht.

Ich habe es einfach satt. Immer und immer wieder lass ich mich einsammeln, immer und immer wieder reiß ich mir den Arsch auf, immer und immer wieder erledige ich Aufgaben, die gar nicht die meinen wären. Und statt daß diejenigen, die ja mich um irgendeine Erledigung baten, mich auf dem Laufenden halten, muß ich denen immer hinterher rennen und dafür sorgen, daß ich Infos bekomm. So war es schon immer und so wirds wohl auch immer bleiben. rDa und rMi bilden da teilweise eine erfrischende Ausnahme im Vergleich zu den Altgöttern und den Teilzeitgöttern rMa und rJe. Aber die Redaktionitis scheint in höchstem Maße ansteckend zu sein, selbst die anfangs hoch engagierten rDa und rMi haben wohl doch nur schwach angefangen, dafür aber dann stark nachgelassen.

Man sollte die Redax also umbenennen. Inkonsequenz wäre da ein treffender Name, finde ich. Ich hab noch rAn im Ohr, von wegen es würde keine FUN3 geben, nach dem, was sich die Faschistensäcke erlaubt haben. Wenige Monate später wird die DZP gegründet. Soviel ist also auf das Wort eines Redaxlers zu geben.

Und dann läßt man den GröFaZ dol2days wieder zu. Permanent=permanent ist eine Gleichung, die innerhalb dol2days wohl keine Gültigkeit besitzt.

Fazit:

dol2day kotzt mich nur noch an, den winzigen Hauch eines Reizes, den es bis vor wenigen Wochen noch für mich hatte, hat es inzwischen eingebüßt und ich kann meine Zeit wahrlich besser vergeuden.

In diesem Sinne, fröhliches Dahinvegetieren noch.

Ohne freundliche Grüße
Hébert aka soulreaper aka unbequem aka Unikat aka Paradoxon aka unbeugsam aka sinnlos aka Z.Beeblebrox aka TMan

Mittwoch, April 26, 2006

Redax - normal ist das nicht!

Redax - normal ist das nicht!

1,5 Jahre ist es her, da wurde der DOLer Atlanter von der Redaktion dol2day's direkt gesperrt. Im Vorfeld war er immer und immer wieder durch seine Mitgliedschaften in faschistoiden, teilweise vom Verfassungsschutz beobachteten, Strukturen, durch sinnlose und widerliche Hetze, Pöbelei und Doliquetteverstoß als Dauerzustand aufgefallen. Die Redaktion berichtete nun über "lange Gespräche mit ihm", in denen "man den Eindruck gewinnen konnte, daß er sich geändert hat und es ernst meint". Sie fabuliert von zweiten Chancen, die jeder verdient. Zudem sei ja damals eine wirklich widerliche Kampagne gegen Atlanter gelaufen und diejenigen, die damals an jenere mitgewirkt hatten, wären ja schließlich auch noch bei dol2day, obwohl "DAS" ja "wirklich schlimm" gewesen sei.

Kein Wort fällt seitens der Redaktion über die Kampagne, die Atlanter selbst gegen zwei DOLer am Laufen hatte. Kein Wort fällt seitens der Redaktion über seine üblen Ausfälle und sein Mobbing gegenüber diesen zwei DOLern. Kein Wort über seine widerlichen Umfragen, in denen er ihm bekannte Handicaps mancher DOLer, wie z.B. schwerwiegende Erkrankungen, schamlos ausschlachtete, sich darüber lustig machte, pietätslose Witze riß. Kein Wort seitens der Redaktion über seine zwar zumeist im Graubereich anzusiedelnden, jedoch im Kontext eindeutig erkennbaren, faschistischen, menschenverachtenden und den Nationalsozialismus verherrlichenden Diskussionsbeiträge in dol2day, offenen Parteiforen und Gästebüchern.

Seit dem 19.04.06 darf ebenjener Atlanter nun also hochoffiziell wieder mitspielen. Wie darf man das nun verstehen? Als Einsicht der Redax, daß ja sogar Hausverbote nichts nützen und DOLer wie Ulex, Bussard und Co. vermutlich ohnehin schon kurz nach deren Hausverbot DA's angelegt haben und so oder so wieder mit von der Partie sind? Als Eingeständnis der Redax, daß ihnen dol2day inzwischen vollkommen egal ist? Als Zeichen für die Naivität oder den unglaublich endlosen Optimismus und Idealismus der Redax, die evtl. sogar tatsächlich an Wunder und damit Atlanters in Aussicht gestelltes "brav sein ;)" glaubt?

Wie kam es eigentlich zu diesem Ergebnis, zu dieser Entscheidung, ihn wieder mitspielen zu lassen? Wer war daran beteiligt? Sicher, rDa meinte im KAF und im Forum für Redaxsperren, es sei redaktionsintern diskutiert worden. Wer war an jener Diskussion beteiligt? Es kann davon ausgegangen werden, daß rDa, rMi, rOL und rAn auf jeden Fall beteiligt waren. Wie sieht es mit den Teilzeitgöttern rMa und rJe aus, von denen man monatelang nichts hörte und teilweise immer noch nichts hört? Wie sieht es mit dem Technikgott rBa aus, den man als Normaldoler ohnehin nie zu Gesicht bekommen wird, es sei denn, man hat eine Frage zum Server?

Es stellt sich zudem unweigerlich die Frage, inwiefern man überhaupt noch an eine, wie auch immer geartete, Konsequenz der Redaktion glauben können soll. Sehr viele DOLer werden noch den guten rAn im Ohr (Auge) haben, wie er sagte (schrieb): "Nach den Drohmails, die wir nach der FUD Löschung bekamen, wird es ganz sicher keine FUN3 geben!". Die DZP wurde trotzdem gegründet und kein vernünftig denkender Mensch kann mir weismachen, es wärenicht abzusehen gewesen, was das für eine Partei werden würde. Seit Bestehen der DZP wurden bereits mindestens zwei ihrer Mitglieder vom Gremium wegen unter anderem genau jenen Verstößen verurteilt, derentwegen auch schon Mitglieder der FUN und der FUD immer und immer wieder vor dem Gremium vorstellig werden mußten. Die Mitgliederliste spricht eine deutliche Sprache, ebenso die Startseitentexte der DZP und die Diskussionsbeiträge ihrer Mitglieder. Man spielt die üblichen Spielchen der FUN, verwendet die üblichen Abkürzungen, holt sich die üblichen Verdächtigen in die Partei, verbreitet dieselben menschenverachtenden ideologischen Statements. Wenn man es als Redaktion schon nicht vorhersehen können hat wollen, so muß man spätestens jetzt einsehen, was man da eigentlich schon wieder zugelassen hat.

Liebe Redaktion, erwartet Ihr eigentlich wirklich, daß Euch noch jemand ernst nimmt, wenn Ihr dauernd solche Böcke schießt? Es mag ja löblich sein, wenn man sich noch derart viel Idealismus und Optimismus bewahrt hat, daß man tatsächlich noch an die Wandlung des Saulus zum Paulus glaubt, aber davon auszugehen, daß Atlanter jemals etwas Anderes als seine üblichen atlantischen Tiefausläufer produzieren wird, grenzt schon an unglaubliche Naivität.

Eines muß man der Redaktion wirklich lassen. Sie hat eindeutig ein Händchen dafür, sich auch noch die letzten willigen Helferlein zu vergrämen. Es verwundert nicht, wenn angesichts solcher Entscheidungen immer mehr DOLer schlicht und ergreifend keine Lust mehr haben, sich zu engagieren. Es verwundert nicht, wenn immer mehr DOLer schlicht und ergreifend keine Lust mehr haben, sich zu engagieren, wenn es Teilzeitgötter gibt, die einem teilweise monatelang gar nicht antworten. Wenn es Obergötter gibt, die von ihrer Schöpfung nicht mehr mitbekommen, als jeder andere unregelmäßige Besucher. Wenn es von Göttern geschaffene Institutionen gibt, die dank der Inkonsequenz und der Unlust der Erschaffer einschlafen. Wenn man auf Antworten teilweise wochenlang warten muß. Wenn...wenn...wenn...die Liste erscheint ewig lang und könnte seitenweise fortgesetzt werden.

Quo vadis, dol? Die Zukunft sieht düster aus und mittlerweile können viele zuvor sehr engagierte DOLer leider nur noch entgegnen: Und das ist gut so, liebe Genossen und Genossinnen!

Sonntag, April 23, 2006

Chili con Carne á la Hébert :o)



Zutaten
für 2 Personen, deftig-pikant

* 1 roter Paprika
* 2 rote Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 2 Chilischoten
* 3 - 4 Tomaten
* 2 - 3 mittelgroße Karotten
* 250 g frische Champignons
* 2 Dosen Kidneybohnen á 250g
* 250 g Hackfleisch
* frische Kräuter nach Geschmack dosiert:
Koriander, Thymian, Petersilie
* Muskat
* Pfeffer
* Salz
* Öl (Oliven, Walnuß oder Distel)
* 125 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe, je nach Geschmack

Hinweis: Wer keine frischen Chilischoten findet oder verwenden will, kann stattdessen mit Cayennepfeffer (getrocknete, gemahlene Chilischoten) für die nötige Schärfe sorgen.

Zubereitung

1. Zwiebeln, Knoblauch schälen und würfeln.
2. Paprika entkernen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
3. Chilischoten vierteln und kleinschneiden. Die Samen sorgen für die Schärfe, wer es nicht so scharf mag, läßt die Samen weg.
4. Tomaten einstechen für ca. 1 bis 2 Minuten in kochendes Wasser geben und abschrecken. Die Haut läßt sich dadurch sehr einfach abziehen. Tomaten schälen und würfeln.
5. Champignons "schälen" und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
6. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Chilischoten und Champignons anbraten.
7. Hackfleisch hinzugeben und scharf anbraten.
8. Hackfleisch-Gemüse-Mix für etwa 10 Minuten braten lassen.
9. Bohnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
10. Brühe und Bohnen hinzugeben, gut umrühren.
11. Kräuter entsprechend schneiden/zupfen und hinzugeben.
12. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dazu schmeckt am Besten knuspriges Baguette.

Samstag, April 22, 2006

Darf's ein wenig mehr sein?

Im Moment ist wohl grad wieder mal die Phase angesagt, in der ich es zu meinem Lieblingshobby auserkoren habe, mich, nunja, sagen wir mal nicht besonders nett über Christen zu äußern. Aber hey, manche Exemplare dieser Gattung geben mir ja auch wahrlich genug Grund dazu.

Zunächstmal habe ich heute etwas ganz Interessantes erfahren. Mein Vergleich, der Atheismus sei ja selbst ebenfalls wieder eine Art Glaube und in ebenjenem könne man mich ja dann auch wieder behindern, wenn man als anständiger Christ nur will, stieß, wie zu erwarten war, auf Ignoranz, Ablehnung und Unverständnis.

Ist denen der Gedankengang zu abstrakt? Wenn ich glaube, daß es eben nichts gibt, an das man glauben könnte, ist das doch auch wieder nichts anderes als ein Glaube. Ok, is wirklich etwas abstrakt, aber durchaus nicht uninteressant. Denn der Atheismus verbindet wiederum alle Atheisten in einem ihnen allen eigenen Glauben, nämlich daß sie schlicht nicht an Gott oder irgendein höheres "göttliches" Wesen glauben. Ob ich nun an die Existenz oder die Nichtexistenz eines göttlichen Wesens glaube, nimmt sich letztlich erstaunlich wenig, finde ich. Von daher finde ich es nur legitim, wenn ich das selbe Recht in Anspruch nehme, wie es die Christen tun.

Und dann kam natürlich unweigerlich die Frage, wie ernst man mein "Gejammer" über intolerante Christen nehmen könne, wo ich doch meinen Aufruf gegen den Aufruf der @Union denn gar so polemisierend und teils wohl beleidigend verfaßt hätte. Gut, ich mußte unweigerlich ein wenig schmunzeln. Meine Antwort darauf fiel natürlich, erwartungsgemäß, wieder ein ganz klein wenig...."böse" aus:

Genauso ernst, wie man christliches Gejammere über intolerante Atheisten, Moslems, Juden, Buddhisten, Hinduisten, Irgendwasanderesisten, nehmen kann und darf, die sich darüber beschweren, wenn man ihnen mitteilt, daß sie sich ihren Glauben irgendwohin schieben können, wo die Sonne nicht scheint. Wenn nämlich dieser Glaube daran mitschuldig ist, daß in Afrika immer noch jährlich Tausende an AIDS erkranken, weil Kondome ja Teufelswerk sind, dann kann er mir gestohlen bleiben, denn dann ist er weltfremd und schlicht gefährlich. Wenn dieser Glaube im Mittelalter mitschuldig an der Ermordung und Verfolgung unzähliger Andersdenkender (Juden, Moslems, Stichwort Kreuzzüge, Stichwort Pest) ist, dann kann er mir gestohlen bleiben, denn dann ist er schlicht gefährlich. Wenn dieser Glaube mitschuldig an der Ermordung Hunderttausender Männer und Frauen im Mittelalter ist, nur weil sie sich mit Kräutern auskannten etc., man sie dieses Glaubens, dieser Kirche wegen, auf Scheiterhaufen verbrannt, in Flüssen ertränkt, gefoltert und ermordet hat, alles im Namen dieses ach so gütigen und edlen Gottes, dann kann er mir gestohlen bleiben, denn dann ist er nichts weiter als menschenverachtend und gefährlich.

Muß ich noch die Haltung der Kirche während des NS erwähnen, oder darf ich die restlichen Schandtaten (Ablaßhandel, NS-Wegschauer-Haltung, etc.) als bekannt voraussetzen?


Fazit?

Christen sind immer noch scheinheilig, egal, ob sie nun dem evangelischen oder dem vatikanisierten Teil der Sekte angehören.

Freitag, April 21, 2006

Stoppt die Union, kämpft gegen die Scheinheiligkeit!



Stoppt die @Union, kämpft gegen die Scheinheiligkeit!

Ach was war das Geschrei doch groß, als die Mohammedkarikaturen für Furore sorgten. Unsere lieben Christen waren Feuer und Flamme für die Meinungsfreiheit und das Zensurverbot. Die Moslems sollen sich doch nicht so anstellen, sowas muß man doch abkönnen. Nur wenige Wochen später könnte man sich nun gut die Moslems vorstellen, wie sie hergehen und ein hämisches Grinsen aufsetzen, mit dem "Dutzi Dutzi!" Finger wedeln und den lieben Christen haargenau dieselben Worte vor den Latz knallen.

Liebe Christen, mal hü, mal hott, das geht bei Euch ganz flott. Gleiches Recht für alle. Wenn die Moslems Mohammedkarikaturen abkönnen müssen, dann müßt auch Ihr PopeTown abkönnen. Denn letztlich kommts aufs Selbe raus und mit Eurem lächerlichen Zensurwunsch habt Ihr nur eines mal wieder ganz deutlich gezeigt:

Christen sind heilig, nämlich scheinheilig!

Parlamentsfetischismus und Wahnvorstellungen

In letzter Zeit gefallen sich die Liberallalas und sonstige Parlamentsfetischisten darin, mir mitzuteilen, wie groß doch ihre Zweifel daran sind, daß eine ausreichende Anzahl an DOLern mich bei einer entsprechenden Parlamentswahl legitimieren würden.

Das wird allein schon daran scheitern, daß ich mich garantiert nicht dazu bewegen lassen werde, für eine Institution zu kandidieren, die ich für sinnlos, deren Konzept ich für abwegig und undurchdacht halte und deren Fürsprecher mich mit ihrem Demokratie"verständnis" zutiefst anwidern.

Und dann werde ich auch noch zum inoffiziell-offiziellen Sprecher für die Bewegung der Parlamentsgegner gekürt, natürlich auch von Liberallalas und Parlamentsfetischisten, is klar. Recht abwegig, einfach die lauteste Stimme unter vielen nun so mir nichts dir nichts zum Sprecher zu machen, noch dazu, wenns der Gegner tut. Zumal ich auch gar nicht den Drang verspüre, für irgendjemanden sprechen zu wollen. Ganz im Gegenteil. Ich traue den meisten DOLern durchaus zu, für sich selbst sprechen zu können. Und dieses Recht würde ich den DOLern auch um nichts in der Welt abnehmen wollen. Und genau deswegen möchte ich auch nicht, daß mir jemand dieses Recht nimmt. Wenn ich Kandidat XYZ als Kasper haben will, will ich auch weiterhin das gottverdammte Recht haben, ihm meine Stimme geben zu können. Und da hat mir auch keiner reinzureden, erst recht keine 40 ganz dolle wichtige Hanseln.

gimme a tag, man!

und in welche schublade gehör ich jetzt?

ich bin nicht links, die pds ist mir zuwider, faschos kann ich nicht ausstehen, liberallalas kotzen mich an, ich interessiere mich nicht für wirtschaft obwohl ich sogar einen handel habe (tiernahrung und zubehör), studiere über fernstudium softwareentwicklung, bin im rl in keiner partei, wähle aber regelmäßig die grünen als kleinstes übel und hab noch dazu hier bei dol von idl über pll über akwa über fpi über sii über lpp über blödsau bis psa alles durch.

in welche schublade gehör ich nun also? *g*

Freitag, April 14, 2006

DOLament vs. dol-am-end' - wer hat am End' die Nase vorn?



Mindestens so alt wie dol2day selbst ist der Ruf einiger Hartnäckiger nach einem Parlament. Dem gegenüber stehen, wie kann es anders sein, die Verfechter und Befürworter der direkten Demokratie, also die Parlamentsgegner.

In den letzten Tagen stellten einige Parlamentsbefürworter ein Konzept vor, welches zur Abstimmung via Doliszit gestellt werden soll. Die üblichen Verdächtigen, so könnte man sagen, sind Feuer und Flamme und vor Begeisterung kaum noch zu bändigen. Liberale überschlagen sich vor Freude und werden es nicht müde, jedem, der es hören will oder auch nicht, die vermeintlichen Vorteile eines Parlamentes zu erklären. Man mag zur Grundidee, also der prinzipiellen Einführung eines Parlamentes, stehen, wie man möchte, jedoch kann man der Implementierung dieses nun vorgestellten Konzeptes nur ablehnend gegenüberstehen, wenn man einmal gelesen hat. Nicht nur, daß wie bei jedem Parlament die Demokratie durch den Verlust der direkten Demokratie außerordentlichen Schaden nimmt, einer der Punkte des Konzepts besagt, daß ein Parlamentarier sein Amt nicht verlieren kann, es sei denn, er wird bei der nächsten regulären Wahl abgewählt oder er tritt zurück. Mißvertrauensvoten gibt es nicht, lediglich das MV gegen den K@nzler bleibt bestehen und auch jenes nicht mehr so, wie zuvor. Zudem müssten für die Einführung des konzeptierten Parlaments zunächst einmal DO, GO und weitere dolsche Regelwerke geändert werden, ein Umstand, den die Initiatoren jedoch wohlweislich vertuschen. Diejenigen, die sonst am Lautesten gegen Stückwerk bei den Regeln poltern, liefern somit eines der beeindruckendsten Stückwerke der dolschen Geschichte ab.

Dieses Konzept muß abgelehnt werden, will man einen weiteren Flickenteppich verhindern, mit dem man im Nachgang mehr Arbeit hat, als er einen Nutzen darstellt. Parlament? Ja, kann man zur Probe ja mal einführen, aber bitte nicht mit diesem vor Fehlern und Unklarheiten strotzenden Konzept.

Montag, April 03, 2006

Tomatensoße, scharf und würzig ;o)

für 2 Personen


* 2 rote Zwiebeln
* 2 Chilischoten
* 2 Knoblauchzehen
* 5-6 große, reife Tomaten
* Salz
* Pfeffer
* frischen Basilikum
* frischen Koriander
* Walnuß- oder Olivenöl



Wer keine frischen Tomaten benutzen mag, der kann auch die aus der Dose nehmen. Eine Dose sollte reichen.

1. Die Haut von den Tomaten abziehen und die Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden. Wer sich an den Kernen nicht stört, kann sie mit in den Topf geben.

2. Die Chilischoten kleinschneiden. Wer es sehr scharf mag, läßt die Samen drin, ansonsten läßt man sie weg.

3. Zwiebeln schälen und würfeln. Knoblauchzehen schälen und ebenfalls klein schneiden.

4. Öl im Topf erhitzen und zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben. Glasig werden lassen.

5. Tomaten hinzugeben und alles durchziehen lassen, gelegentlich umrühren/schwenken.

6. Koriander hacken, Basilikum zupfen. Zu gegebener Zeit (ca. 10 Minuten) in den Topf geben.

7. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Sonntag, April 02, 2006

Religion, Nächstenliebe, Toleranz und andere Obstsorten

Sie predigen Toleranz und Nächstenliebe und weiß der Schinder was, aber auf der anderen Seite gehen sie her und versuchen, andere zu "bekehren" und zu "missionieren".

Was mußten Afrikaner und Indogena in Südamerika unbedingt christlich werden? Wieso mußte man die denn bitte "bekehren"? Wie ist das mit dem Gebot der Nächstenliebe und der ach so hochgehaltenen Toleranz der Christen vereinbar?

Wie lassen sich Kreuzzüge und das Stillhalten während des NS mit Nächstenliebe und Toleranz vereinbaren, wie unzählige Hexenverbrennungen, liebe Kirche?

Das ist es, weswegen ich mit jeglichem Theismus nichts anfangen kann. Es ist nicht euer Glaube an sich, der mich stört. Meinetwegen könnt ihr glauben, was immer ihr wollt, wenns sein muß auch, daß das Universum aus einem großen grünen Rotzeklumpen entstanden ist. Ist mir völlig wumpe. Aber laßt mir dann auch meinen Glauben, nämlich den, daß ich nicht glaube. Aber soviel Toleranz bringt ihr ja nicht auf. Alle miteinander.

Das geht ja schon dabei los, daß ihr euch ja nichtmal untereinander einig seid. Die Juden mögen keine Muslime, die Muslime mögen keine Christen, alle mögen sie keine Heiden, die Christen wiederum mögen alle nicht und wollen alles und jeden missionieren und bekehren, etc. pp. Und als ob das noch nicht grotesk genug wäre, glauben sie auch noch fast alle an ein und denselben Gott. Gut, die einen nennen ihn Allah, die anderen Jahwe, die ganz anderen schlicht Gott, wieder andere Jehova...

Samstag, April 01, 2006

Politik2day oder doch lieber Politiksomewhenelse?



Der M Punkt W Punkt, den meisten Menschen - und auch DOLern, wenngleich natürlich auch jene Menschen sind *g* - wohl besser bekannt als Mirko, miruna, MirkoSB, hatte einen Traum. Genau genommen hatte er nicht nur einen Traum, sondern ganz viele. Die Summe seiner Träume kann man wohl getrost als Wahnvorstellungen bezeichnen, ich denke, damit sagt man nicht zu viel.

Die erste Wahnvorstellung war, man müsse die Redaktion von dol2day abwählen können. Diese Umfrage bescherte den meisten von uns immerhin den einen oder anderen Lacher und ich muß, obwohl und gerade weil der liebe Mirko so eine Lachnummer war, ihm eines lassen: den Job, Lachnummer für ganz dol2day zu sein, hat er wahrlich gut gemacht.

Die zweite Wahnvorstellung, wenngleich er jene schon viel früher hatte als die ersterwähnte, war die, daß er der Ansicht war, er müsse unbedingt Internetkanzler von dol2day werden. Nur wollte ihn keine Partei so recht haben, schon gar nicht als Kanzlerkandidat. Deshalb wechselte er auch munter die Parteien, so oft, bis er meinte, nun habe er die Partei gefunden, die sich ihn als KK wirklich antun möchte. Überflüssig zu erwähnen, daß das so gut wie keine Partei wirklich wollte.

Die dritte und absolut beste Wahnvorstellung war dann, er könne es alles besser machen. Es dauerte nicht lange und schon war sein Projekt politik2day in aller Munde. Schnell waren auch die ersten Schwarzseher, üblichen Verdächtigen und Nörgler zur Stelle. Das wird doch eh nix!, Der und was auf die Beine stellen? und vieles vieles mehr mußte sich unser armer kleiner Mirko anhören. Doch tapfer und unbeirrt fuhr er fort, registrierte eine Domain, bastelte fleißig an der Seite.

Von Anfang an mag dem Einen oder Anderen der vorausgesagte Releasetermin, der 1. April 2006, reichlich seltsam vorgekommen sein. Heute, an genau jenem 1. April 2006, ist uns allen klar, weshalb. Entweder, es hat sich bewahrheitet und der liebe Herr Welsch hat es einfach nicht gebacken bekommen, wofür auch seine offensichtliche Unfähigkeit spricht, wenigstens HTML zu beherrschen, oder aber es war der wohl am Längsten "geplante" Aprilscherz aller Zeiten :o)

Sehr geehrte Nutzer,


diese Domain steht ab sofort zum Verkauf an. Nähere Infos erhalten Sie hier !!!


Mit freundlichen Grüßen


Mirko Welsch


So oder so, es kam, wie es nicht anders zu erwarten war und wieder einmal war der liebe miruna wenigstens für eines gut:

Herzhafte Lacher quer durch die Bank!