step inside soulreapers world and feel free to have some cookies and milk !

Donnerstag, Juni 15, 2006

Nicht öffentliche Verfahren werden eben...

...gebloggt ;o)

Die..."Anklageschrift":

Von: MACHIAVELLI 14.06.2006 17:53 Uhr
Benutzer rWischt wurde von MACHIAVELLI vorgeschlagen.

Ankläger: MACHIAVELLI
Unterstützer: Rollenspieler

Beschuldigter: rWischt

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt gegen Ziff. 2.9 IX GO verstoßen zu haben.

Der Angeklagte hat im Zeitraum vom 07.06.2006 bis 14.06.2006 in mindestens acht Fällen einen anderes Mitglied der Community in teilweise krasser Form beleidigt. Es ist zu vermuten, dass der Angeklagte die Absicht hegt, diesen aus der Community herauszuekeln und andere gegen ihn aufzustacheln.

Es folgen nun im Konvolut die Einzelbeweise:

(Belege im Verhandlungsthread - nichtöffentliches Verfahren)

Dieses Verhalten ist auch geeignet, die Diskussionskultur nachhaltig negativ zu beeinflussen. Dies ergibt sich schon daraus, dass innerhalb politisch orientierter Diskussionskultur von einem objektiven Dritten die Wahrung des sozialen Geltungsanspruchs erwartet werden darf. Die Community darf nicht Instrument zur Durchführung persönlicher Auseinandersetzungen und Schmähkritik werden.

Dem Angeklagten ist aufzugeben zukünftig den einem jeden Menschen und auch einem jeden Mitglied anhaftenden sozialen Geltungsanspruch zu respektieren und sich diesbezüglich angemessen zu verhalten. Es muss ferner besorgt werden, dass für solche Hasstriaden hier kein Raum geboten wird.

Laut Entscheidung der Gremiumskontrolleure in einem früheren Verfahren darf ausnahmsweise eine Schlichtung unter Rückgriff auf Ziff. 2.9 IX GO umgangen werden, wenn die Diskussionskultur durch ein solches Verhalten erheblich gestört wird. Dies ist - unter Bezugnahme auf die gemachten Ausführungen in dieser Klageschrift - unzweifelhaft gegeben.

Die Gremiumsordnung sieht bei einem Verstoß gegen Ziff. 2.9 IX GO im Mindestmaß ein Knöllchen im Höchstmaß eine Verwarnung vor.

Um das in diesem Strafrahmen höchste Strafmaß zu fordern, müssen strafverschärfende Anhaltspunkte im Verhalten des Angeklagten zu erkennen sein. Wer mit einer solchen Intensität und Willensstärke Beschimpfungen äußert und sich auch nicht durch das Löschen seiner Beiträge durch die Moderatoren abhalten lässt, verwirklicht nach Auffassung der Anklage strafverschärfende Vorraussetzungen.

Der Angeklagte ist also zu einer Verwarnung zu verurteilen und ihm sind 10 v.H. seiner Bimbes abzuziehen.

Die Vorraussetzungen der Ziff. 4.5 GO zur anfänglichen Nichtöffentlichkeit liegen vor.

Rechtsmittelbelehrung: Du hast das Recht dir ein Mitglied der Initiative Anwalt (§§) als Rechtsbeistand zu bestellen. Willst oder kannst Du keinen persönlich benennen, so kannst Du die Ansprechpartner der Initiative §§ bitten, Dir einen Anwalt zuzuteilen.
Mit der Anklageerhebung beginnt eine fünftägige Frist, innerhalb derer Du zu den Vorwürfen Stellung beziehen kannst. Du erhältst hierzu Zugang zum Verfahrensthread Deines Falls im Gremiumsforum.
Achtung: Das Verfahren ist nach der Gremiumsordnung nicht öffentlich, da es u.a. auf einem Beitrag beruht, der von den Moderatoren gelöscht wurde